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MAN Energy Solutions erweitert Maschinenpark um NXG XII 600 von SLM

Erweiterung der additiven Fertigungskapazitäten
MAN Energy Solutions erweitert Maschinenpark um Metall-3D-Drucker NXG XII 600 von SLM

MAN Energy Solutions erweitert Maschinenpark um Metall-3D-Drucker NXG XII 600 von SLM
Oberhausen wird Knotenpunkt für additive Fertigung: MAN Energy Solutions erweitert mit dem Metall-3D-Drucker SLM NXG XII 600 seine Fertigungskapazitäten. Bild: SLM

MAN Energy Solutions erweitert mit dem 3D-Drucker SLM NXG XII 600 in seinem Werk in Oberhausen seine additiven Fertigungskapazitäten und will damit einen bedeutenden Schritt nach vorn in der Turbomaschinen- und Motorenproduktion machen.

„Jede neue 3D-Drucker-Generation erweitert unsere additiven Fertigungsmöglichkeiten“, sagt Anders Such, Leiter der Additiven Fertigung von MAN Energy Solutions in Oberhausen. „Der neue Bauraum von 600 mm x 600 mm x 600 mm auf der NXG ermöglicht unserem Geschäftsbereich Industries zum Beispiel die additive Fertigung von kleinen Gehäusen.“ Insgesamt 12 Laser mit je 1000 Watt im Parallelbetrieb sorgen dafür, dass die NXG bei gleichbleibender Qualität sechsmal so schnell wie das Vorgängermodell 280 Bauteile produziert. Der 3D-Drucker NXG XII 600 ist mit seinen Fähigkeiten in der Lage, die Lieferzeiten für Gehäuse des Geschäftsbereichs Industries um den Faktor 3 bis 4 zu verkürzen.

MAN Energy Solutions nutzt additive Fertigung in vielfältiger Weise

Die Möglichkeiten des metallischen 3D-Drucks sind bei MAN Energy Solutions aufgrund der hohen Produktvarianz kaum begrenzt. „Mit dem Ausbau der eigenen Fertigungskapazitäten kann zum einen das Bauteilspektrum erweitert und zum anderen die Produktivität der bestehenden Anwendungen gesteigert werden“, sagt Michael Kleinhenz, Leiter Supply Chain und Produktion bei MAN Energy Solutions in Oberhausen. So nutzt das Unternehmen die additive Fertigung für verschiedene Anwendungen, darunter Teile von Kompressoren, Turbinen, Zweitaktmotoren, Turbolader und Viertaktmotoren. Der Einsatz additiver Fertigung erstreckt sich über die gesamte Bandbreite von Maschinen im Neubau und Service. Außerdem werden auf der Anwendungsseite

  • derzeit an additiven Verfahren unter anderem für Wasserstoff geforscht und
  • der Einsatz von additiver Fertigung für Komponenten von Getriebekompressoren erprobt, die MAN Energy Solutions für CCUS, also Technologien zur Abscheidung, Speicherung und Nutzung von CO2, einsetzt.

Entwicklungspotenziale sind im Hinblick auf topologieoptimierte Bauteile zu erwarten. „Durch die neu ermöglichte geometrische Freiheit können Konstruktionen hinsichtlich Verfügbarkeit, Leistung, Lebensdauer, Kosten und Service weiter optimiert werden“, erklärt Standortleiter Dr. Sven-Hendrik Wiers, Leiter Engineering bei MAN Energy Solutions in Oberhausen. „Wir stehen an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter, in dem die traditionellen Fertigungszwänge durch AM überwunden werden. Es ist an der Zeit, eine additive Perspektive zu Beginn des Produktlebenszyklus einzunehmen und Geometrien neu zu definieren“.

SLM Solutions und das DTI arbeiten an Parametern für schnellere Prozesse

Oberhausen – Knotenpunkt für additive Fertigung

Das Werk in Oberhausen ist seit Mitte 2019 ein zentraler Knotenpunkt für Innovationen im Bereich additiver Fertigung und nutzt neben anderen AM-Maschinen einen SLM-Drucker der Serie 280, um Tausende von Komponenten erfolgreich zu produzieren. Seit November 2022 nutzt MAN Energy Solutions die Leistung des NXG XII 600, zunächst am Hauptsitz von SLM Solutions in Lübeck und seit Februar auch im Werk Oberhausen. Der fortschrittliche Drucker, der von US-amerikanischen Raumfahrtunternehmen für missionskritische Komponenten bevorzugt wird, führt nun Europas führenden Turbomaschinenbauer zu einem Sprung in die additive Fertigung. (eve)

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