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Desktop Metal stellt das 3D-Harz FreeFoam für Schaumstoffteile vor

3D-Harz für die Serienproduktion von Schaumstoffteilen
Desktop Metal stellt FreeFoam vor

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Desktop Metal stellt FreeFoam vor, ein expandierbares, druckbares 3D-Harz für die Serienproduktion von Schaumstoffteilen. Bild: Desktop Metal
Desktop Metal, ein Anbieter von additiven Fertigungstechnologien für die Massenproduktion, hat FreeFoam vorgestellt, eine neue Familie von Photopolymerharzen, mit der sich ohne Werkzeug haltbare und maßgenaue, geschlossenzellige Schaumstoffteile herstellen lassen.

„FreeFoam ist eine der aufregendsten und kommerziell bedeutendsten Photopolymer-Lösungen seit langem im Bereich des industriellen Drucks“, so Ric Fulop, Gründer und CEO von Desktop Metal. „Der Markt für konventionell hergestellten Schaumstoff ist mit zahlreichen Problemen konfrontiert – von teuren Formen, die die Designmöglichkeiten einschränken, über dichte und schwere Schaumstoffe, die Wasser absorbieren und hohe Transportkosten verursachen, bis hin zur fehlenden Möglichkeit, auf einfache Weise die Festigkeit und die Shore-Härte bei spezifischen Schaumstoffdesigns einzustellen.“

FreeFoam wurde von den Experten für Photopolymere und Elastomere Adaptive3D entwickelt, einer Tochtergesellschaft von Desktop Metal mit Sitz in Texas. FreeFoam-Harze werden ähnlich wie andere Photopolymer-Harze mittels DLP im 3D-Verfahren verdruckt. Nach dem 3D-Druck können die Bauteile bei Bedarf während eines kurzen Erhitzungszyklus im Ofen bei ca. 160 bis 170°C aufgeschäumt werden. Die gedruckten Bauteile enthalten fein verteilte, wärmeaktivierte Schaummittel, die im Inneren des Materials geschlossene Zellporen erzeugen. Dieses kontrollierbare Verfahren bewirkt, dass sich FreeFoam-Harze je nach Harzsorte konstant um das 2- bis 7-Fache ihrer ursprünglichen Größe ausdehnen und die endgültigen Teile innerhalb der gewünschten Toleranzen entstehen.

Mit diesem neuen Verfahren sind 3D-Drucker in der Lage, Schaumstoffteile herzustellen, deren endgültige Größe weit über die ursprünglichen Konstruktionsbereiche der Drucker hinausgeht. Die Schaumstoffprodukte können in kompakten Größen versendet und direkt am Montageort oder am Ort der kommerziellen Nutzung aufgeschäumt werden.

Während die vorläufigen Spezifikationen für FreeFoam jetzt verfügbar sind, plant Desktop Metal, mehrere Sorten von FreeFoam-Harzen anzubieten, die unterschiedliche Shore-Härten und andere spezifische Materialeigenschaften, wie z. B. Wasserbeständigkeit, für die Außeneinrichtungsbranche ermöglichen.

FreeFoam-Harze in mehreren Qualitätsstufen

FreeFoam ist Teil der kürzlich eingeführten Kategorie DuraChain von einteiligen One-Pot-Photopolymeren, die dank eines durch Photopolymerisation induzierten Phasentrennungsprozesses sehr gute Eigenschaften in Bezug auf Elastizität und Zähigkeit bieten. Wenn diese Materialien während des DLP-Drucks beleuchtet werden, erfolgt eine Phasentrennung auf Nanoebene in ein Material, das zu einem widerstandsfähigen, leistungsstarken Polymernetzwerk aushärtet. Mit DuraChain können FreeFoam-Teile kontrolliert in einem Ofen ohne Form geschäumt werden.

FreeFoam wird zunächst exklusiv auf dem ETEC Xtreme 8K Top-Down-DLP-System der Polymer-3D-Druckmarke von Desktop Metal verdruckt.

https://learn.desktopmetal.com/freefoam


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