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Rapid.Tech 3D präsentiert Entwicklungen rund um die AM

Innovation für nachhaltige Technologie
Rapid.Tech 3D präsentiert Entwicklungen rund um die additive Fertigung

Rapid.Tech 3D präsentiert Entwicklungen rund um die additive Fertigung
Die Rapid.Tech 3D lädt vom 9. bis 11. Mai zum 19ten Fachkongress mit begleitender Ausstellung ein. Bild: Christian Seeling/Messe Erfurt

Additive Manufacturing ist wie kaum eine andere Technologie geeignet, eingefahrene Gleise zu verlassen, Dinge und Vorgehensweisen zu verändern. „Genau auf dieses Denken und Handeln ‚out of the box‘ zielt das Forum ‚Innovationen in AM‘. Hier sprechen wir nicht allein über innovative Ideen, sondern zeigen vielmehr schon konkrete Problemlösungen auf. Unsere Referenten stellen Produkte und Services vor, die bereits eine gewisse Marktreife erreicht haben“, erklärt Dr. Eric Klemp, Leitung Wasserstoff und Additive Manufacturing bei der Eisenhuth GmbH & Co. KG, das Anliegen des Forums. Das Mitglied des Rapid.Tech 3D-Fachbeirates trägt die Verantwortung für die Ausrichtung und Durchführung des Forums, das am Eröffnungstag stattfindet.

Wie man den Weg von innovativen Ideen zu anwendbaren Ergebnissen beschleunigt, ist Thema von Ewald Egel, Technical Solution Executive bei Autodesk. Er zeigt anhand von Praxisbeispielen auf, wie die Kombination von generativem Design mit additiver Fertigung zu schnelleren Produktentwicklungs- und Produktionsprozessen beiträgt und dabei sowohl die Qualität von Erzeugnissen weiter verbessert als auch den Einsatz von Rohstoffen minimiert.

Mit 3D-gedrucktem Holz zu einer grüneren Zukunft

Eine nachhaltige Technologie und einen nachhaltigen Rohstoff verbindet Desktop Metal für eine neue Anwendung: den 3D-Druck von Holz. Gürsel Demircali, Vice President EMEA des US-amerikanischen Unternehmens, spricht in Erfurt über das Forust-Verfahren. Damit lassen sich Abfallprodukte aus der Holzund Papierverarbeitung wie Sägemehl und Lignin verwerten und zu leichten, funktionalen Holzbauteilen verarbeiten. Sie eignen sich für eine breite Anwendungspalette wie Haushaltswaren, luxuriöse Inneneinrichtungen, Möbel oder für das Setzen architektonischer Akzente. Die hohen Nachhaltigkeitsvorteile werden ohne Abstriche bei Qualität und Anmutung der Produkte erreicht.

Nutzen stiften und Kosten senken – darauf zielt DQBD mit neuen Designlösungen und den Möglichkeiten von AM ab. Sebastian Hess, Gründer und Geschäftsführer des Produktdesign-Studios, präsentiert dieses Vorgehen am Beispiel neuer AM-Designlösungen für Medizin- und Gesundheitsprodukte sowie persönlicher Schutzausrüstungen. Unter anderem können Textilien mit elektrischer Leitfähigkeit ausgestattet und damit auch zur Überwachung von Vitalfunktionen genutzt werden.

Neue Anwendungen mit blauem Laser

Neue Möglichkeiten beim Multimaterialauftrag durch den Einsatz blauer Laserstrahlung stellt David Scheider, Entwicklungsingenieur Materialentwicklung/Additive Manufacturing bei DMG MORI Ultrasonic Lasertec, vor. An Beispielen aus der Raumfahrt und dem Formenbau zeigt er neueste Fortschritte bei der Verarbeitung von Kupfer und Kupferlegierungen mittels DED-Laserauftragschweißen (Directed Energy Deposition) auf. Standardmäßig kommt bisher bei diesem Verfahren hauptsächlich Laserstrahlung im Infrarotbereich zum Einsatz – das schränkt den Einsatz bei Kupfer ein. Angepasste Prozessstrategien schaffen nur teilweise Abhilfe. Komplexere Geometrien und technologische Anforderungen, beispielsweise in der Batterie- und Sensorikfertigung, machen jedoch auch den Einsatz von Kupfer als Zusatzwerkstoff wünschenswert und genau das wird durch den Einsatz blauer Laserstrahlquellen in DED-Anlagen nun möglich.

Auch bei der Bundeswehr spielt AM eine immer größere Rolle. Sichere und gut handhabbare Ausrüstungen sowie qualifizierte Ausbildungen sind hier immer öfter mit 3D-Druck verbunden. Über Erfahrungen der Luftwaffe mit additiver Fertigung berichtet Tobias Gärtner. Der Maschinenbauingenieur leitet das Konstruktionsbüro des Waffensystemunterstützungszentrums 2 der Luftwaffe.

Die Cast-in-Motion (CIM)-Technologie stellt Avi Cohen, Vice President Sales and Marketing bei Massivit 3D, in den Mittelpunkt seines Vortrags. Das von dem israelischen Unternehmen entwickelte Verfahren ermöglicht die automatisierte Herstellung von Formen und Werkzeugen für die Produktion von Verbundwerkstoffen. Mit der CIM-Technologie werden vielstufige Arbeitsabläufe beim konventionellen Gießen auf nur wenige Arbeitsschritte reduziert.

Das Fachforum „Innovationen in AM“ ist Teil des Rapid.Tech 3D-Fachkongresses. Jeder Tag startet mit hochkarätigen Keynotes von renommierten Experten aus der Automobil- und Luftfahrtindustrie sowie der Wehrtechnik. Das dreitägige Programm offeriert vom 9. bis 11. Mai 2023 darüber hinaus Einblicke in neueste AM-Anwendungen und -Entwicklungen in den weiteren Fachforen Medizin, Mobilität, Luftfahrt, Design, Software & Prozesse, Chemie & Verfahrenstechnik, Nachbearbeitung & Qualitätssicherung sowie Wissenschaft. (ch)

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