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Additive Fertigung über die digitale Produktionsplattform Xometry

Xometry vernetzt weltweit über 5000 Lieferanten
Additive Fertigung über digitale Produktionsplattformen

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Die Vermittlung zwischen Angebot und Nachfrage findet im Wirtschaftsleben immer häufiger über das Internet statt. Grundsätzlich ist es egal, ob auf solchen Plattformen Dienstleistungen, Konsumprodukte oder Industriewaren zwischen Anbieter und Nachfrager vermittelt werden. Entscheidend sind die digitalen Abläufe, die hinter der Plattform-Ökonomie stehen. Autor: Dmitry Kafidov, Geschäftsführer Xometry Europe

Auch in die Produktionstechnik zieht das Prinzip ein, weil es offensichtlichen Mehrwert für die Beteiligten schafft. Der Anbieter verbucht geringere Transaktionskosten, denn die Suche nach Kunden und Aufträgen läuft automatisiert über die von beiden Seiten genutzte technische Plattform ab. Interessenten wiederum können wegen der gebotenen Preistransparenz sowie über die Bewertungen anderer Kunden schnell das beste Angebot finden. Aktuell erleichtern Produktionsplattformen besonders im boomenden Segment der additiven Fertigung den Zugang zu innovativen Herstellungsmethoden. Nicht jedes Unternehmen will die neueste Druckertechnologie gleich kaufen. Um sie dennoch zu nutzen, genügt der Zugang zu einer Plattform.

3D-Druck boomt dank seines digitalen Hintergrundes

Das in den USA gegründete Unternehmen Xometry bietet eine solche digitale Produktionsplattform an. Die Plattform vernetzt weltweit über 5000 Lieferanten. Allein Xometry Europe mit Sitz in München verwaltet ein Netzwerk von über 2000 Zulieferern in zahlreichen Ländern. Derzeit ist unter allen erhältlichen Fertigungsmethoden der 3D-Druck am erfolgreichsten. Randy Altschuler, der CEO von Xometry, begründet das so: „Bei dieser Fertigungsart wurde von Anfang an digital gearbeitet. Die Kunden erfahren also keinen technischen Bruch, wenn sie auf eine Plattform kommen.“

Die Abwicklung ist einfach und bequem – das ist ein weiterer Grund für den Erfolg der innovativen Methode. Ein PC genügt, mit dem eine CAD-Datei des gewünschten Bauteils auf die Plattform hochgeladen wird. Die Kunden wählen dort das Material, die Bearbeitungsart und mögliche Nachbearbeitungen. Dann erhalten sie innerhalb von Sekunden einen verbindlichen Preisvorschlag. Möglich wird dieses Instant Quoting durch die hohe Automatisierung: Xometry nutzt Künstliche Intelligenz, um die Preise zu ermitteln. Tauchen hier noch Fragen auf, stehen die Spezialisten von Xometry selbstverständlich zur Verfügung. Sie beraten etwa zu den angebotenen Verfahren oder lösen im Dialog andere Probleme mit den Auftraggebern.

Entscheidet sich der Kunde zur Bestellung, wird wiederum automatisiert ein geeigneter Betrieb gesucht. Die Abläufe stellen sicher, dass dabei nur ein Hersteller mit freien Kapazitäten beauftragt wird. Das garantiert kurze Lieferzeiten von in der Regel wenigen Tagen. Bestellung, Lieferung, Rechnung: Alles wird online und automatisch erledigt.

Genutzt wird diese Möglichkeit heute von großen Konzernen ebenso wie von Wissenschaftlern, die damit ihre Prototypen produzieren lassen. Die Coronakrise gibt den Produktionsplattformen derzeit einen besonderen Schub. Sie bieten der Industrie Flexibilität angesichts wackelnder Lieferketten. Fällt ein Lieferant aus, finden sie hier meist schnell und unkompliziert Ersatz.

Viele Optionen bei Material und Verfahren

Ein großer Anbieter wie Xometry kann zudem viele Technologien vermitteln: Neben der CNC- und Blechbearbeitung sowie dem Spritzguss sind das auch unterschiedliche additive Fertigungsverfahren. Das umfangreiche Angebot ist ein wichtiger Aspekt für die Kunden. Für die Auftragsvergabe müssen sie nicht mehr umständlich ihre bereits bekannten Lieferanten anschreiben oder herumtelefonieren. Sie bedienen sich auf einer einzigen Plattform. Im 3D-Druck können unter anderem Technologien wie Carbon DLS, HP-Multi-Jet-Fusion oder ganz aktuell das direkte Metall-Lasersintern (DMLS) gewählt werden. Gerade wenn die Produktionskapazitäten im Markt noch rar sind, finden sich in einem Netzwerk leichter Unternehmen mit freien Maschinen. Eine so große Lieferantenkartei wie eine international agierende Plattform kann kaum ein Kunde allein aufbauen.

Die Vorteile der digitalen Plattformen zeigen sich in vielen Faktoren: Etwa in der Flexibilität und im Tempo, mit denen selbst kleine und hochspezielle Aufträge ausgeführt werden. Die Auftraggeber profitieren von einer schnellen und zuverlässigen Abwicklung. Die Hersteller wiederum müssen sich nicht mehr langwierig um ihre Akquise kümmern. Sie finden neue Aufträge bequem auf der Plattform. Der Markt für solche Dienstleistungen ist allein in Europa viele Milliarden Euro groß. Weltweit wird er auf deutlich mehr als 200 Milliarden Euro geschätzt.

Xometry Europe GmbH
https://xometry.de

Ada-Lovelace-Str. 9
85521 Ottobrunn
Tel.: +4989-3803-4818
E-Mail: info@xometry.de

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