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Elektronenstrahlexperte Pro-Beam stellt neue 3D-Druck-Anlagen vor

Elektronenstrahlschmelzen im Pulverbett und drahtbasiert
Pro-Beam stellt neue 3D-Druck-Anlagen vor

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Ein Jahr nach Markteintritt in die Additive Fertigung präsentiert Pro-Beam Anlagen für seine AM-Verfahren WEBAM und EBM. Bild: Pro-Beam

Gleich zwei neue Anlagen für seine 3D-Druck-Prozesse WEBAM (Wire Electron Beam Additive Manufacturing) und EBM (Electron Beam Melting) zeigt Pro Beam auf der diesjährigen Formnext. Die drahtbasierte Anlage PB WEBAM 100 und die pulverbettbasierte Anlage PB EBM 30S. Die additive Fertigung mit der PB WEBAM 100 erlaubt Anwendern eine flexible und materialeffiziente Produktion von Großbauteilen aus unterschiedlichen Hochleistungsmetallen. Daneben kann das Verfahren Verbindungen aus unterschiedlichen Metallen herstellen. Die PB EBM 30S hingegen fertigt kleine, detailreiche Metallbauteile mit dem eigens vom Unternehmen entwickelten Prozess zum Elektronenstrahlschmelzen im Pulverbett. Dank der guten Auflösung sowie hohen Geschwindigkeit des Elektronenstrahls sorgt das Verfahren für eine hochwertige und schnelle Produktion von Metallbauteilen. Ein weiteres Highlight der PB EBM 30S ist das Anlagenkonzept, bei dem die Prozesse parallelisiert werden. Das Ergebnis ist laut Anbieter eine effiziente Anlage mit einer größtmöglichen Baukammer-Auslastung ohne nennenswerte Nebenzeiten.

Per In-situ-Überwachung zum Digital Twin

Bei der Qualitätskontrolle setzt das Unternehmen auf die firmeneigene Technologie ELO (Electron Optical Monitoring) zur In-situ-Überwachung. Diese erstellt mithilfe von rückgestreuten Elektronen regelmäßig kontrastreiche Abbildungen während des Bauprozesses. Mit diesen Aufnahmen ist die Erstellung eines sogenannten Digital Twin des gebauten Werkstücks möglich. Und auch bei der Entwicklung eines Bauprozesses können die ELO-Daten wertvolle Informationen liefern.

Drahtbasierte Anlage PB WEBAM 100 – Schicht für Schicht zum großen Bauteil

Die PB WEBAM 100 kann Verbindungen aus unterschiedlichen Metallen herstellen. Der robuste WEBAM-Prozess gewährt eine reproduzierbare Qualität und ist variabel einsetzbar: Er eignet sich für den schichtweisen Aufbau von sowohl neuen Bauteilen als auch von Strukturen auf bestehende Metallkomponenten. Letzteres bietet sich zum Beispiel für die Reparatur von verschlissenen Bauteilen an.

Schnelle Bereitstellung von endkonturnahen Werkstücken

Die WEBAM-Anlage wird in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Kinematiken angeboten. Mit hohen Auftragsraten (kg/h) ermöglicht die Fertigungsanlage eine schnelle Bereitstellung von endkonturnahen Werkstücken. Hierzu trägt auch der von Pro-Beam entwickelte Drahtförderer, der in das Steuerungssystem der Anlage integriert ist, bei. Dies erlaubt eine präzise Einstellung der Drahtzufuhr sowie eine einfache und flexible Zusammenführung der Daten des Drahtförderers mit den Prozessdaten. Wie auch die EBM-Anlage arbeitet die drahtbasierte PB WEBAM 100 mit einem offenen System, wodurch sämtliche Parameter eingesehen und individuell aufeinander abgestimmt werden können. (kf)

Kontakt:
Pro-Beam GmbH & Co. KGaA
Zeppelinstraßße 26
82205 Gilching
Tel.: +49 89 899 233–0
Fax: +49 89 899 233–9011
Mail: info@pro-beam.com
www.pro-beam.com


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