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Zmorph: Neuer All-in-One 3D-Drucker für die Industrie

Toolhead-System für 3D-Druck, CNC-Fräsen sowie Gravur und Schnitt per Laser
Zmorph: Neuer All-in-One 3D-Drucker für die Industrie

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Der Zmorph Fab verfügt über ein multifunktionelles Toolhead-System mit Optionen für 3D-Druck, CNC-Fräsen sowie Gravur und Schnitt per Laser. Bild: Zmorph
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Der polnische Hersteller Zmorph hat im vergangenen Dezember sein neuestes Produkt präsentiert: den 3D-Drucker Zmorph Fab. Das Modell ist der Nachfolger des Zmorph VX. Der neue 3D-Drucker verfügt über ein multifunktionelles Toolhead-System mit Optionen für die additive Fertigung, CNC-Fräsen sowie Gravur und Schnitt per Laser.

Neuer Single Extruder

Der neue Single-Extruder-Fertigungskopf soll schnelle Druckergebnisse in höchster Qualität liefern. Er ist mit Bewegungssensoren zur Filament-Erkennung ausgestattet. Auch die Zuführung des Filaments ist laut Zmorph einfacher. Das Gerät stoppt, sobald das Material verbraucht ist und wartet darauf, dass der Anwender die nächste Spule zuführt. Weiter soll die neu gestaltete Kühlung den Luftstrom verbessern, wodurch Überhänge schneller gedruckt werden können.

Der Zmorph Fab bietet einen erweiterten CNC-Workflow. Dieser umfasst den neuen CNC-Worktable, der so konzipiert ist, dass er eine einfache und stabile Materialmontage ermöglicht und offen für individuelle Designs ist. Außerdem eine überarbeitete Voxelizer-Software mit CAM-Standard-Workflow für CNC-Verfahren mit STEP-Operationen sowie Bahnvisualisierung und die Option, das Werkzeug innerhalb eines G-Codes zu wechseln.

Luftfilterung und smarte Fertigungsköpfe

Aufgrund zunehmender Nachfrage nach 3D-Druckern im Forschungsbereich gewinnt das Thema Anwendersicherheit vermehrt an Bedeutung. Der Zmorph Fab verfügt über ein optionales HEPA/Carbon-Filtersystem. Die Luftfilterung ermöglicht sicheres und sauberes Arbeiten mit Materialen, die toxische Dämpfe und Partikel erzeugen, wie beispielsweise ABS.

Mithilfe des Smart Toolhead-Systems erkennt der Zmorph Fab, welcher Fertigungskopf installiert ist. Das ermöglicht einen einfachen und schnellen Wechsel zwischen den verschiedenen Arbeitsmodi. Darüber hinaus ist das Gerät mit Elektronik auf Industriestandard ausgestattet. Dies macht den Zmorph Fab laut Hersteller zu einem Desktop-3D-Drucker, der auch professionellen Ansprüchen gerecht wird.

„Der Zmorph Fab ist für Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit konzipiert. Vor allem Letzteres ist unverzichtbar für ein Produkt, das drei verschiedene Workflows beherrscht und für den Dauerbetrieb vorgesehen ist“, erklärt Eliza Wróbel, Product Manager bei Zmorph. „ Durch neue Features wie den HEPA-Luftfilter eignet der Drucker sich hervorragend zur Anwendung in FabLabs, Workshops und bei der Produktentwicklung.“

Ambitionen für die Zukunft

Im ersten Quartal 2021 plant das Unternehmen außerdem die Präsentation des Zmorph i500. Dabei handelt es sich um einen Workbench-3D-Drucker für die professionelle Anwendung mit großem Arbeitsbereich, Single- und Dual-Extrusion.

„Unser Angebot für den professionellen und industriellen Markt wird das Segment stark verändern. Unsere Entwickler arbeiten zur Zeit an einem Produkt, das sich im Hinblick auf Zuverlässigkeit und Qualität an professionelle Anwender richtet. Dabei liefern wir nicht nur das Gerät selbst, sondern auch das dazugehörige Ökosystem, wozu eine neu entwickelte Slicer-Software und Firmware gehören. Außerdem sind wir gerade dabei, einen renommierten Filament-Hersteller zu übernehmen“, erläutert Maciej Nawrocki, CEO bei Zmorph.

Der Zmorph Fab wird in zwei Bundles verfügbar sein. Das All-in-One-Set enthält die Fertigungsköpfe Single Extruder 1,75 mm, CNC-Fräsung sowie Laser und kostet 3599 Euro. Für Anwender, die ausschließlich an 3D-Druck interessiert sind, gibt es eine günstigere Variante für 2659 Euro. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, individuelle Sets zu erwerben.

Zmorph S.A.
A. Ostrowskiego 9
53–238 Breslau
Polen
zmorph3d.com


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