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Wachstumstreiber Computerindustrie

Trumpf GmbH mit erneutem Umsatzwachstum, aber rückläufigem Auftragseingang
Wachstumstreiber Computerindustrie

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Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung von Trumpf: „Die Konjunktur hat sich eingetrübt.“ Bild: Trumpf
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Hochtechnologieunternehmen Trumpf mit vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2018/19: Umsatz wächst um rund 6 Prozent von 3,6 auf 3,8 Milliarden Euro. Auftragseingang geht konjunkturbedingt von 3,8 auf 3,7 Milliarden Euro zurück. Deutschland, USA, Niederlande und China größte Einzelmärkte.

Die Trumpf Gruppe erzielte zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2018/19 am 30. Juni 2019 eine Umsatzsteigerung von rund 6 Prozent. Nach vorläufigen Berechnungen beläuft sich der Wert auf 3,8 Milliarden Euro (Geschäftsjahr 2017/18: 3,6 Milliarden Euro). Der Auftragseingang ging auf 3,7 Milliarden Euro zurück (Geschäftsjahr 2017/18: 3,8 Milliarden Euro). Das entspricht einem Minus von rund 3 Prozent.

Nach Deutschland mit etwa 730 Millionen Euro Umsatz sind die USA mit etwa 545 Millionen Euro sowie die Niederlande mit rund 460 Millionen Euro die größten Einzelmärkte, gefolgt von China mit circa 415 Millionen Euro.

EUV-Geschäft wurde ausgebaut

Treiber des Umsatzzuwachs der Trumpf Gruppe war neben dem hohen Auftragsbestand aus dem Vorjahr der Ausbau des EUV-Geschäfts. An den niederländischen Kunden ASML liefert Trumpf spezielle Laser, die mit Hilfe extrem ultravioletter Strahlung Oberflächen von Chips für die Computerindustrie belichten.

Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Gruppengeschäftsführung von Trumpf: „Die Konjunktur hat sich eingetrübt. Das zeigt sich bei uns im Auftragseingang deutlich in beiden Geschäftsbereichen Werkzeugmaschinen und Lasertechnik. Eine Ausnahme bilden derzeit nur wenige Geschäftsfelder wie EUV oder die Elektronik.“ Die Ursachen für den Auftragsrückgang sieht Trumpf unter anderem im anhaltenden Handelsstreit zwischen China und den USA, der Unsicherheit des Brexit, dem Strukturwandel in der Automobilindustrie sowie einer abkühlenden Konjunktur in China. „Diese Unsicherheiten sind Gift für Investitionen, gerade kleinere Kunden stellen auch deshalb Neuanschaffungen zurück“, so Trumpf Chefin Nicola Leibinger-Kammüller.

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gruppenweit wuchs um 8 Prozent auf rund 14 500. In Deutschland waren zum Stichtag 30.06.2019 mehr als 7400 Mitarbeiter tätig, davon etwa 4400 am Stammsitz in Ditzingen.

Mit dem von Trumpf entwickelten 3D-Drucker Truprint 1000 druckt die russische Firma Conmet Gesichts- und Kieferimplantate für den GUS-Markt und bald auch für Europa.

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www.trumpf.com

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