Online-Konfigurator

Metall-3D-Druck auf mipart.com

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Mit modernen Metall-3D-Druck-Verfahren können Bauteile gefertigt werden, deren Materialeigenschaften gegenüber klassisch zerspanten Erzeugnissen nahezu identisch sind. Als Beispiele dienen das Verdichterrad für einen Abgasturbolader (links), die Venturi-Düse (Mitte) sowie ein topologieoptimiertes Bauteil aus dem Leichtbau (rechts). Bild: BAM
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Nach den 3D-Druckverfahren Polyjet und Multi Jet Fusion hat die On Demand Manufacturing Platform mipart jetzt auch den Metall-3D-Druck im Online-Konfigurator gelauncht. Zur Produktion der Bauteile kommen Markforged Metal X und Desktop Metal Studio System+ zum Einsatz. Damit kann mipart Prototypen aus Metall in Industriequalität schnell im 3D-Druck fertigen.

Zwei innovative Verfahren

Mit dem Markforged Metal X und dem Desktop Metal Studio System+ verfügt der Maschinenpark von mipart über 3D-Drucker für viele Anwendungsfälle. Die beiden 3D-Metalldrucker setzen auf eine neue Technologie, bei der das Metall in einem Polymer eingebunden ist. Somit agieren beide Drucksysteme nach dem bewährten FDM-Verfahren, bei dem die Bauteile Schicht für Schicht ohne Freisetzung von gesundheitsschädlichem Metallstaub erzeugt werden können. Durch einen Sinterprozess verflüchtigt sich anschließend der Polymeranteil und es erfolgt eine atomare Diffusion der Metallpartikel.

Markforged nennt dieses Verfahren, bei dem das Rohmaterial in Form eines Filaments verarbeitet wird, Atomic Diffusion Additive Manufacturing (ADAM). Desktop Metal hingegen taufte seine Technologie Bound Metal Deposition (BMD). In diesem Verfahren wird das Rohmaterial nicht von einer Rolle sondern in Stäbchenform (Rods) verarbeitet.

Es entstehen Bauteile, deren Materialeigenschaften gegenüber klassisch zerspanten Erzeugnissen nahezu identisch sind. Zudem können auch spezielle und anspruchsvolle Geometrien, wie beispielsweise Wabenstrukturen im Inneren eines Bauteils oder topologisch optimierte Modelle hergestellt werden. Das Modell unterliegt nun nicht mehr den Einschränkungen, welche eine subtraktive bzw. zerspanende Fertigung mit sich bringt.

Mithilfe der beiden Metall-3D-Druckverfahren können im Online-Konfigurator auf mipart.com aktuell Werkzeugstahl (H13, A2 und D2), Edelstahl (316 L sowie 17-4 PH) und Inconel 625 ausgewählt werden. Titan und Kupfer werden noch folgen.

Portfolio an Verfahren wächst

Mipart ermöglicht seinen Kunden einen schnellen und einfachen Zugriff auf verschiedene hochwertige Fertigungsverfahren – von additiv bis zerspanend. Mit den beiden Metall-3DDruck-Verfahren hat mipart.com sein Portfolio erneut erweitert. Denn neben dem Metall-3D-Druck können Kunden auch die additiven Kunststoff-Verfahren HP Multi Jet Fusion und Polyjet auswählen. Darüber hinaus ist auch die zerspanende Fertigung von 3D-Modellen im Online-Konfigurator verfügbar. Zeitnah soll mit Fused Deposition Modeling (FDM) ein weiteres additives Kunststoff-Verfahren folgen. Auch die Laserbearbeitung von Bauteilen aus Blech soll in absehbarer Zeit gelauncht werden.

Wettbewerbsvorteile für mipart-Kunden

Nicht nur in Produktionsbetrieben sowie in Design- und Entwicklungsabteilungen lautet das Credo: Zeit ist Geld. Dank der On Demand Manufacturing Platform mipart ergeben sich unter anderem durch den schnellen Weg in nur drei Schritten zum fertigen Produkt und die hohe Flexibilität der Fertigungsverfahren zahlreiche finanzielle Vorteile und damit ein klarer Wettbewerbsvorsprung für die Kunden. Mit nur wenigen Mausklicks können Kunden ihr 3D-Modell im Online-Shop hochladen, sich den Preis in Echtzeit berechnen lassen und das gewünschte Produkt sofort online bestellen.

Gleichzeitig steht für mipart die Qualität stets im Vordergrund: Alle über mipart.com bestellten Teile werden auf den mehr als 40 eigenen Fertigungsmaschinen namhafter Hersteller am Firmensitz in Weiden (Oberpfalz) in Industriequalität produziert und durchlaufen den hauseigenen Qualitätssicherungsprozess.

Über mipart – a brand of BAM

AI-driven manufacturing – das ist die Motivation von mipart. Die On Demand Manufacturing Platform geht aus der BAM GmbH hervor und vereint Software- und Fertigungskompetenz. Denn die BAM stellt vom Prototyp bis zur Großserie Bauteile aus Metall und Kunststoff mit engsten Toleranzen her, u. a. für Laborgeräte, Sensorikanwendungen und Schienenfahrzeuge. Die BAM GmbH wurde 2011 von Marco Bauer gegründet und beschäftigt heute mehr als 130 Mitarbeiter.

BAM GmbH
www.mipart.com

BAM GmbH
Dr.-Müller-Straße 26
92637 Weiden i. d. OPf
Geschäftsführer: Marco Bauer
Tel.: +49 961 6000-0
E-Mail: info(at)mipart.com

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