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RWTH-Umfrage zur Zukunft der 3D-Druck-Fertigung

Braucht mein Unternehmen noch Produktion?
RWTH-Umfrage zur Zukunft der 3D-Druck-Fertigung

3d-DDrucker Ultimaker Studie für die Zukunft des 3D-Druckes
Eine wissenschaftliche Studie des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen untersucht, wie sich Unternehmen heute schon für die Zukunft der 3D-Druck-Fertigung aufstellen. Bild: WZL
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Die additive Fertigung entwickelt sich rasant. Weitergedacht: Gibt es in Zukunft eine Maschine, die jegliche Produkte zu Hause fertigen kann? Das Last-Minute-Geschenk für den Kindergeburtstag wird einfach vom Verbraucher selbst gedruckt. Doch wie verdienen Produzenten in Zukunft Geld, wenn die Kunden selbst produzieren? Eine wissenschaftliche Studie des Werkzeugmaschinenlabors (WZL) der RWTH Aachen untersucht, wie sich Unternehmen heute schon für die Zukunft der Heimproduktion aufstellen. Nehmen Sie an der Umfrage teil – sie läuft noch bis zum 30. Oktober.

Denken wir 10, 20, 30 Jahre in die Zukunft: Die Technologien der additiven Fertigung haben sich weiterentwickelt. Verschiedene Materialen können verarbeitet werden und die Qualität des Produkts ist sichergestellt. Man kann sich vorstellen, dass es dann eine Maschine gibt, die alle denkbaren Produkte bis zu einer bestimmten Größe und Komplexität zu Hause produziert. Ein großer Anteil der Bevölkerung hat Zugang zu dieser Maschine. Jeder, der nicht über einen eigenen 3D-Drucker verfügt, kann die Produkte in Copyshops drucken lassen, so wie es heute mit Dokumenten ganz normal ist. Das Ersatzteil für das kaputte Fahrrad oder das Last-Minute-Geschenk für den Kindergeburtstag werden einfach zu Hause produziert.

Für Unternehmen heißt das: Produziert wird nicht mehr beim Hersteller, sondern beim Kunden. Ist das die Demokratisierung der Produktion?

Keine reine Zukunftsmusik: Erste Unternehmen testen Geschäftsmodelle

Abgesehen von technologischen Weiterentwicklungen bestimmen Unternehmen mit ihren Geschäftsmodellen den Erfolg dieses Szenarios. Die wachsende Gemeinschaft der 3D-Druck-Enthusiasten spricht für einen sich schnell entwickelnden Markt weltweit.

Bereits heute testen Unternehmen verschiedene Geschäftsansätze. Miele zum Beispiel stellt Zubehör für seine Staubsauger allein als 3D-Datei zum Selbstdrucken zur Verfügung. Der Werkzeughersteller Wiesemann 1893 bietet für jedes Produkt die passende Wandhalterung – als 3D-Datei zum Selbstdrucken. Auch weitere Geschäftsmodelle kommen so in Frage, auf diese Weise Hardware-Güter wie digitale Produkte zu verkaufen.

Forschungsinstitut der RWTH Aachen bittet um Mithilfe

An diesem Szenario forscht das Team der Additiven Fertigungssysteme vom Werkzeugmaschinenlabor WZL der Aachener Universität. Mit einer aktuellen Umfrage will das Forschungsinstitut herausfinden, wie Unternehmen ihre Wertschöpfungskette gestalten, wenn die Produktion an den Kunden abgegeben wird. Daraus können bereits heute Potenziale für neuartige Geschäftsmodelle und Konzepte der Wertschöpfungskette bei der Produktplanung berücksichtigt werden.

Teilnehmer für Studie gesucht – Ergebnisse werden geteilt

Das Forschungsinstitut aus Aachen bietet noch bis 30. Oktober Unternehmen aller Branchen die Möglichkeit, an der 15-minütigen Online-Befragung teilzunehmen. Die Umfrage ist anonym und in Deutsch und Englisch verfügbar. Für alle interessierten Teilnehmer wird die Auswertung der Ergebnisse verbreitet. Unter folgendem Link ist die Studie zu erreichen:

https://www.umfrageonline.com/s/2e59bb2

Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen
www.wzl.rwth-aachen.de

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