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Nach Brexit: Renishaw weitet Präsenz in der EU aus

Reaktion auf den Brexit
Renishaw weitet Präsenz in der Europäischen Union aus

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Transaktionen und Warenlieferungen von Renishaw werden ab sofort über lokale Niederlassungen abgewickelt statt über die UK. Bild: Renishaw
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Mit einer höheren Liefersicherheit und mehr Kundennähe sieht sich Renishaw startklar für die Zeit nach dem Brexit. EU-Kunden sollen von vereinfachten Transaktionen und termingerechten Warenlieferungen aus der EU profitieren. Der Renishaw Konzern verfügt weltweit über 79 Standorte in 37 Ländern und über 4400 Mitarbeiter. Fertigungsstandorte befinden sich in dem Vereinigten Königreich, Irland, Deutschland, USA und Indien. 95% des Gesamtumsatzes erwirtschaftet Renishaw zurzeit außerhalb des Vereinigten Königreichs.

Kurz nach dem Referendum über die Mitgliedschaft des Vereinigten Königreiches in der EU am 23. Juni 2016 untersuchte Renishaw alle möglichen Auswirkungen auf seinen Betrieb, einschließlich Fertigung, Logistik und Lieferkette. Der Vorstand berief ein interdisziplinäres Brexit-Team, um alle Risiken und Chancen zu bewerten, die mit dem Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU zusammenhängen.

Stärkung der lokalen Vertretungen

„Der Renishaw Konzern ist mit den Anforderungen des internationalen Handels und der dazugehörigen Distribution sehr vertraut“, sagt Willam Lee, Chief Executive bei Renishaw. „Mit den ausgezeichneten Fähigkeiten und der Expertise unserer Mitarbeiter im weltweiten Netzwerk sind wir in der Lage, auch die Herausforderungen zu meistern, die der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union mit sich bringt“.

„Um die möglichen Auswirkungen des Brexits abzumildern, haben wir uns darauf konzentriert, sicherzustellen, dass unsere Kunden innerhalb der EU von unseren lokalen Niederlassungen optimal unterstützt werden. Alle Transaktionen, einschließlich Warenlieferungen, sollen so einfach wie möglich sein“, erklärt Rainer Lotz, Präsident der EMEA-Region von Renishaw. „Dazu gehört zum Beispiel die Umwandlung von Vertriebsbüros (Agenturen) in eigenständige Niederlassungen und eine größere Einheitlichkeit unserer EU-Prozesse.“

Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Neue und erweiterte Logistikzentren in Irland und Deutschland
  • Erhöhung der Lagerbestände in der gesamten EU-Region
  • Stärkung der lokalen Vertretungen durch Umwandlung in eigenständige Niederlassungen
  • Transaktionen und Warenlieferungen über lokale Niederlassungen statt über UK
  • Harmonisierung des Preismodells innerhalb der EU mit dem Euro als Ankerwährung

Was es für Anwender bedeutet:

  • Renishaw kann Anwendern weiterhin versichern, dass es zu keinerlei Lieferverzügen oder Beeinträchtigungen der üblichen Warenlieferungen oder Dienstleistungen kommen wird.
  • Anwender bestellen bei ihrer lokalen Niederlassung zu denselben Preisen (EUR) wie in allen EU-Niederlassungen und erhalten die Waren direkt von der Niederlassung oder innerhalb der EU.

Renishaw plc
www.renishaw.com

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