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Formnext 2020: additive dezentrale Produktion

EOS: AM macht flexible On-Demand-Produktion möglich
Formnext 2020: additive dezentrale Produktion

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Vision einer automatisierten AM-Fabrik. Bild: EOS
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Die Produktion muss digitaler, dezentraler und flexibler werden, um sich an ständig ändernde Marktanforderungen und Kundenbedürfnisse anpassen zu können. Der industrielle 3D-Druck ist hierfür die richtige Wahl.

EOS, ein weltweiter Technologieanbieter im Bereich des industriellen 3D-Drucks von Metallen und Polymeren, ist einer der Wegbereiter für die Zukunft der digitalisierten Produktion. Gleichzeitig ermöglicht die additive Fertigung (AM) auf Basis eines Netzwerkes geografisch verteilter, digital verbundener Systeme eine dezentrale Produktion. Auf dieser Grundlage sind Unternehmen flexibler und können besser auf eine sich ständig ändernde Marktnachfrage reagieren. Gleichzeitig bauen sie eine widerstandsfähigere und transparentere Lieferkette auf und erhöhen so ihre Zukunftsfähigkeit.

Dr. Marius Lakomiec, Team Manager Digital AM Solutions bei EOS, betont: „Der industrielle 3D-Druck ermöglicht eine bedarfsgesteuerte, dezentrale Produktion. Im Rahmen unserer Fabrikplanung unterstützen wir Kunden bei der Digitalisierung ihrer gesamten Lieferkette. Gemeinsam legen wir fest, welche Schritte notwendig sind, um eine digitale Produktionsstätte einzurichten und in Betrieb zu nehmen, analysieren die Produktionsanforderungen, definieren notwendige KPIs und helfen bei der Technologie-Implementierung.“

Die Vorteile einer auf der additiven Fertigung basierenden, dezentralen Produktion sind für die Kunden vielfältig: Die Produktion kann erfolgen, wann und wo sie gebraucht wird. Diese flexible On-Demand-Produktion benötigt keine Vorfinanzierung von Produkten, Mindestproduktionsmengen oder Überproduktion und ermöglicht so einen effizienten Ansatz. Hinzu kommt, dass Lagerhaltungskosten ebenso reduziert werden können wie der Logistikaufwand, was zu einer verantwortungsvollen Fertigung beiträgt, z.B. durch die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks eines Produktes.

Je nach Unternehmensgröße und Kundenanforderungen hat EOS verschiedene Szenarien für eine verteilte Produktion auf globaler, lokaler und Systemebene identifiziert.

Globale, AM-basierte und digitale Produktion ermöglichen

Die additiven Fertigungslösungen von EOS können genutzt werden, um eine global vernetzte Produktion im eigenen Haus aufzubauen oder um auf ein Netzwerk etablierter AM-Vertragshersteller zurückzugreifen. Durch die Nutzung dieses flexiblen Produktionsansatzes profitieren Unternehmen von einer nachhaltigen Produktion, die eine Scan-to-Product- oder bedarfsorientierte Produktion, Variantenvielfalt und funktionale Integration berücksichtigen kann. Zudem kann die Produktion zwischen verschiedenen Standorten besser verteilt werden und unabhängiger von einzelnen Quellen werden.

Alexander Eitel, Leiter für Marketing und Geschäftsentwicklung bei Dunlee, fügt hinzu: „Wir setzten die EOS-Technologie für den 3D-Druck mit Wolfram ein. Dies ist eine Herausforderung, insbesondere bei der Herstellung einer großen Menge komplexer Teile mit präzisen Spezifikationen. Die für uns maßgeschneiderten EOS-Systeme, sind genau dafür ausgelegt. Sie erlauben es uns zudem, die Produktion weiter hochzufahren, um die Bedürfnisse von CT-Herstellern zu erfüllen, die neue Produkte einführen.“

Maschinenpark und Produktionsstatus in lokalen Fabriken kontrollieren

EOS-Connect Machine-Park Apps helfen Produktionsleitern, den Status ihres gesamten lokalen Maschinenparks zu kontrollieren. Dank einer nahtlosen Integration in MES- und ERP-Systeme ermöglichen AM-Systeme den Zugriff auf Sensor-, Überwachungs- und Qualitätsmanagementdaten aus einer Hand – jederzeit und überall. Dies gestattet Einblicke in die Maschinenauslastung, um so die Auftragsplanung zu optimieren und die Produktion zu straffen.

Für die effiziente und zuverlässige Herstellung qualitativ hochwertiger Bauteile im industriellen Maßstab verlassen sich die AM-Produktionsleiter auf bewährte EOS-Metall- und Polymer-Systeme. Gleichzeitig maximieren maßgeschneiderte Serviceangebote – von umfassenden Serviceverträgen bis hin zur co- und virtuellen Wartung – die Systemverfügbarkeit und den nachhaltigen Erfolg.

Hannes Hämmerle, CEO von 1zu1, abschließend: „Wir setzen das EOS P 500-System sowohl für die Prototypenfertigung als auch für Serienanwendungen ein, bei denen für 1zu1 eine extrem hohe Wiederholgenauigkeit und Systemverfügbarkeit entscheidend sind. Auf diesem System hergestellte Bauteile bieten eine hervorragende homogene Teilequalität sowie eine Maßhaltigkeit, die sehr nahe an die von Spritzgussteilen heranreicht. Weitere Vorteile der EOS P 500 sind eine erhöhte Materialeinsparung und weniger Nachbearbeitung im Vergleich zu der bisher von uns eingesetzten additiven Fertigungstechnologie. Die sehr hohe Anlagenverfügbarkeit ermöglicht es uns, über Nacht zu produzieren und damit sehr kurze Liefertermine einzuhalten“.

EOS GmbH Electro Optical Systems
www.eos.info

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