Ford F-150 Baujahr 1977 mit 900 PS von Ken Block veredelt

Ford-Ingenieure drucken Krümmer für Ken Blocks „Hoonitruck“

Ford F-150 Baujahr 1977 mit 900 PS veredelt

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Der Stuntfahrer Ken Block feiert im Internet Erfolge mit seinem neuen „Hoonitruck“, einem spektakulärumgebauten Ford F-150, Baujahr 1977. Ingenieure von Ford stellten für das Fahrzeug einen maßgeschneiderten Aluminium-Ansaugkrümmer mittels 3D-Druck her. Bild: Ford
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Der Stuntfahrer und Gymkhana-Star, Ken Block, verspürt eine tiefe Verbundenheit zu Pick-ups der Marke Ford. Er lernte einst Autofahren und machte später seinen ersten Burn-out in solchen Fahrzeugen. Sein Ford F-150 Pick-up aus dem Jahr 1977 verfügt über das größte 3D-gedruckte Metallbauteil, das jemals für ein funktionstüchtiges Fahrzeug angefertigt wurde.

Ken Blocks „Hoonitruck“ ist mit dem 3,5-Liter-Twin-Turbo-V6 Eco-Boost-Motor aus dem Ford GT ausgestattet und liefert dank eines speziellen Tunings eine Leistung von mehr als 900 PS. Darüber hinaus verfügt der Pick-up über das größte 3D-gedruckte Metallbauteil, das jemals für ein funktionstüchtiges Fahrzeug angefertigt wurde.

Bei dem Projekt handelt es sich um ein weltweites Projekt: Ford Performance-Ingenieure in den USA führten die Motor-Simulationen durch und ein Team von Ford-Forschern in Europa hat den Aluminium-Ansaugkrümmer entworfen und eine Strukturanalyse durchzuführen.

In Kooperation mit der RWTH Aachen

In Zusammenarbeit mit dem Digital Additive Production Institute der RWTH Aachen produzierte das Team unter Verwendung des 3D-Drucks einen neuen Krümmer, der die Luft von den Turboladern an die Zylinder verteilt.

„Wir haben in unserem Beruf glücklicherweise Zugang zu unglaublicher Technologie, aber dies war ein Projekt, das uns – und die Computer – an die Grenze gebracht hat. Der Ansaugkrümmer hat eine besonders komplexe, netzartige Struktur, die wir mit herkömmlichen Methoden nicht herstellen konnten“, sagte Raphael Koch, Ingenieur, Advanced Materials and Processes, Ford of Europe.

Der 3D-Druck wird bei Ford in der Entwicklung eingesetzt, um verschiedene Konstruktionsansätze zu testen und zu verfeinern sowie Werkzeuge schneller und kostengünstiger zu erstellen. Der gesamte Bauprozess Für den knapp sechs Kilogramm schweren Krümmer des „Hoonitruck“ dauerte fünf Tage.

„Ich denke, Ford hat einen außerordentlich guten Job gemacht. Der Krümmer ist meine Lieblings-Komponente im ‚Hoonitruck‘ – man hätte das Teil nicht besser machen können“, kommentierte Ken Block.

Erst kürzlich erhielt Ford von der US-amerikanischen Automotive Division der Society of Plastics Engineers eine Auszeichnung für 3D-gedruckte Teile, die im Ford Ranger und im Ford Mustang zum Einsatz kommen.

Ford-Werke GmbH
www.ford.com

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