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Drahtauftragsschweißen: Mit der neuen WAAM-Anlage der Amag components kann die TU Graz ihre Forschung u.a. mit Titan vorantreiben

Drahtauftragsschweißen
Amag schenkt der TU Graz eine WAAM-Anlage

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Die WAAM-Anlage wurde bei Amag components zuletzt für die Forschung und die Fertigung von Demonstrationsteilen aus Titan genutzt. Bild: Wolfgang Stadler

Zur Stärkung der Kooperation und zur Förderung der Forschung und Ausbildung im Bereich der additiven Fertigung schenkt die Amag der TU Graz nun eine hochmoderne Anlage aus dem Bestand der Amag components in Übersee am Chiemsee. Damit verdeutlicht das Unternehmen die hohe Bedeutung der Spitzenforschung und Ausbildung im Bereich der Metallurgie in Österreich.

Die Anlage mit einem Neuwert von rund 800.000 EUR wurde bei Amag components zuletzt für die Forschung und die Fertigung von Demonstrationsteilen aus Titan genutzt.

Im universitären Umfeld sollen nun Erkenntnisse zum Materialverhalten sowie zu den erzielbaren Eigenschaften der erzeugten Komponenten aus unterschiedlichen Werkstoffen gewonnen werden (z.B. auch Aluminium). Den Studentinnen und Studenten steht damit ein hochmodernes industrielles Werkzeug für ihre Ausbildung zur Verfügung.

TU Graz, Vertragsunterzeichnung
Am 15.3.2022 wurde an der TU Graz in Anwesenheit von Rektor Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Dr.h.c. mult. Harald Kainz (li.) sowie dem Professor Christof Sommitsch (re.) und Priv.-Doz. Dipl.-Ing. Dr. Helmut Kaufmann, Technikvorstand der Amag (mi.), der Schenkungsvertrag unterzeichnet. Bild: Wolfgang Stadler

Amag engagiert sich in der additiven Fertigung

Die Amag als Österreichs größter Aluminiumhersteller und Verarbeiter ist vor eineinhalb Jahren in das Geschäft der Komponentenfertigung für Luft- und Raumfahrt durch Akquisition eingestiegen.

Das kürzlich zur Gänze übernommene Unternehmen Amag components mit den Standorten Übersee am Chiemsee und Karlsruhe ist ausgewiesener Spezialist in der mechanischen Bearbeitung von Aluminium- und Titanbauteilen.

Amag components beschäftigt sich seit 2018/19 mit der additiven Fertigung für Titanstrukturbauteile  – in der Forschung bis hin zu Demonstrationsteilen.

Drahtauftragsschweißen von Titanstrukturbauteilen

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Beim Drahtauftragsschweißen werden Bauteile schichtweise aufgebaut…
Bild: Wolfgang Stadler

 

Mit dem sogenannten WAAM-Verfahren – Wire-Arc-Additive-Manufacturing (Drahtauftragsschweißen) – werden Bauteile schichtweise aufgebaut und anschließend durch mechanische Bearbeitung in die finale Form gebracht.

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…und anschließend durch mechanische Bearbeitung in die finale Form gebracht.
Bild: Wolfgang Stadler

 

Forschungsfeld additive Fertigung an der TU Graz

Die TU Graz betreibt ein Labor für additive Fertigung, das von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Franz Haas (Leiter des Instituts für Fertigungstechnik) und Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Christof Sommitsch (Leiter des Instituts für Werkstoffkunde, Fügetechnik und Umformtechnik) geleitet wird.

Beide Professoren sind Mitglieder im wissenschaftlichen Beirat der Amag, einem Gremium, das die Amag in Fragen der F&E-Strategie und Projektauswahl berät und gleichzeitig ein Bindeglied zur universitären Forschung und Ausbildung ist. (eve)

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