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Beim 3D-Druck Gas geben – 20 Prozent auf Rapid.Tech Tickets

20 Prozent Rabatt auf Tickets für die Rapid.Tech + FabCon 3.D
25.06. bis 27.06.2019 Rapid.Tech + FabCon 3.D in Erfurt

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Die Automobilindustrie legt in Sachen 3D-Druck den nächsten Gang ein. Das spiegelt sich auch im Programm des Forums Automobilindustrie am 25. Juni 2019 zur Rapid.Tech + FabCon 3.D in Erfurt wider. Forum AM Science stellt neueste Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung vor.


Vergünstigte Tickets für die Rapid.Tech + FabCon 3.D

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„Bisher wurde Additive Manufacturing in dieser Branche zumeist für die Herstellung von Prototypen genutzt. Jetzt erleben wir den Übergang in Richtung Kleinserien-Fertigung“, beschreibt Frank Cremer, Vertriebsmanager bei 3D Systems, den aktuellen Transformationsprozess, und ergänzt: „Mit der Weiterentwicklung der 3D-Drucktechnologien werden immer mehr Anwendungen identifiziert, beispielsweise im Bereich Ersatzteile oder bei Betriebsmitteln. Ebenso gewinnt die Individualisierung von Produkten weiter an Fahrt. Sowohl die Automobilhersteller als auch die Engineering- und Zulieferunternehmen greifen diese Themen verstärkt auf.“

Toyota druckt 2000 Teile im Monat für den Motorsport

Über einen der größten Maschinenparks für Additive Manufacturing (AM) unter einem Dach verfügt der japanische Automobilhersteller Toyota an seinem Standort in Köln. Dort werden monatlich bis zu 2000 Teile hergestellt, die den extremen Bedingungen des Motorsports standhalten müssen. Die AM-Adaptionen vom Windkanal in den Motorsport bis hin zu Kleinserien sind Thema des Vortrags von Alexander Liebold, Ingenieur für Zukunftstechnologien bei der Toyota Motorsport GmbH.

Über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen sowie Lösungsansätze für die Zukunft beim metallischen 3D-Druck bei Audi berichtet Martin Bock, Projektleiter des Metall-3D-Druck-Zentrums beim Ingolstädter Automobilhersteller. Die Ersatzteilproduktion mittels AM bei BMW stellt Lukas Knorr, Mitarbeiter im Bereich Additive Manufacturing des bayerischen Fahrzeugbauers, vor.

Individualisierte Produkte

Die Möglichkeiten der individualisierten Produktgestaltung dank 3D-Drucktechnologien zeigt Richard Kordaß, Entwicklungsingenieur bei der EDAG Engineering GmbH, am Beispiel eines Batteriekastens auf. Die Potenziale des Laserauftragschweißens im Automobilbau bei der Bauteilanpassung und Optimierung von Bremsscheiben beleuchtet Oliver Müllerschön, Leiter Industriemanagement Laser-Produktionstechnologien bei der Trumpf Laser- und Systemtechnik GmbH. Alexander Klose vom Zulieferer Hirschvogel Umformtechnik GmbH geht der Frage nach, wie stabil die Prozesskette der additiven Fertigung in der Automobilindustrie ist und welche Aufgaben für ihre weitere Stabilisierung zu lösen sind.

Neue Erkenntnisse aus der anwendungsorientierten Forschung stellt Markus Oettel, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU, vor. Er präsentiert eine Verfahrenskombination von Druckgießen mit additiver Fertigung für die Flexibilisierung und Individualisierung der automobilen Serienproduktion.

Zukunftsthemen der additiven Fertigung

Der Hype um den 3D-Druck ist einem professionellen Umgang mit der neuen Technologie gewichen. Additiv gefertigte Medizinprodukte oder Komponenten für die Luft- und Raumfahrt werden mittlerweile in Serie produziert. Weitere Branchen sind auf dem Weg dorthin. In nur wenigen Jahren hat sich eine rasante Entwicklung von einer Nische in der Prototypenfertigung in den Industriealltag vollzogen – dank einer immensen Forschungsintensität und -geschwindigkeit in der Wissenschaft und in den Unternehmen.

Deutschland nimmt in Europa eine Spitzenposition ein, wenn es um Innovationen für Additive Manufacturing geht. „Und Erfurt ist der gefragte Platz, um neueste Entwicklungen vorzustellen. Im Forum AM Science zur Rapid.Tech + FabCon 3.D werden die Zukunftsthemen der additiven Fertigung sichtbar. Viele junge Wissenschaftler nutzen das Podium, um ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren und mit potenziellen Anwendern zu diskutieren“, betont Prof. Dr. Gerd Witt.

Neue Forschungsergebnisse

Der Inhaber des Lehrstuhls für Fertigungstechnik an der Universität Duisburg-Essen, Mitbegründer der Erfurter Veranstaltung und gemeinsam mit Michael Eichmann von Stratasys Vorsitzender des Fachbeirats verantwortet die inhaltliche Ausrichtung des zweitägigen Forums AM Science, das am 26. und 27. Juni 2019 in der Messe Erfurt stattfindet.

Die Beiträge der 2019er Session kommen von Wissenschaftlern deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie aus Singapur. Sie stellen Neu- und Weiterentwicklungen bei Werkstoffen und Materialkombinationen für die additive Fertigung vor, ebenso optimierte Prozesse für eine effiziente Verarbeitung der Materialien und eine positive Beeinflussung der Bauteilparameter bereits während der Fertigung. Ein innovativer Ansatz kommt aus dem Kunststoffbereich. In einer Kooperation der Universität Duisburg-Essen und des Siemens-Konzerns wurde das FLM-Verfahren dahingehend weiterentwickelt, dass endlosfaserverstärkte Polymere mittels Laservorwärmung direkt verarbeitbar werden und im Ergebnis verbesserte mechanische Eigenschaften aufweisen.

Aufgezeigt wird weiterhin, dass durch Forschung und Entwicklung sowohl im Kunststoff- als auch im Metall-Bereich immer mehr Anwendungsfälle adressiert werden und die additive Fertigung Breitenwirkung erfährt. Dadurch rücken Themen der Nachbearbeitung sowie der Kombination additiver und subtraktiver Verfahren weiter in den Vordergrund, die ebenfalls während des zweitägigen Forums an verschiedenen Beispielen betrachtet werden.

14 branchen- bzw. fachbezogenen Foren

Das Forum Automobilindustrie und das Forum AM Science sind zwei von insgesamt 14 branchen- bzw. fachbezogenen Foren im Kongressprogramm der Rapid.Tech + FabCon 3.D. Erstmals auf der Agenda stehen die Themen Software & Prozesse, Kunststoff sowie Normung & Arbeitsschutz. Daneben gehören die bewährten Foren Luftfahrt, Medizin-, Zahn- & Orthopädietechnik, Lohnfertigung, 3D-gedruckte Elektronik & Funktionalität, Konstruktion, Werkzeug-, Formen- & Vorrichtungsbau, Metall, Recht, eine Veranstaltung der Fraunhofer- Allianz Generativ und das zweitägige Forum AM Science erneut zum Programm. Insgesamt werden in mehr als 100 Vorträgen an den drei Kongresstagen die neuesten Entwicklungen, Trends und Ergebnisse zu additiven Technologien und Anwendungen aus Theorie und Praxis vorgestellt.

Messe Erfurt GmbH
www.rapidtech-fabcon.com

„Erfurt wird für einige Tage zur Hauptstadt des 3D-Drucks“

Diana Keucher die Abteilungsleiterin

Messen, Veranstaltungen & Service bei der Messe Erfurt GmbH sprach mit der mav über die Highlights der anstehenden Rapid.Tech + FabCon 3.D.

Wie viele Aussteller aus welchen Branchen haben sich zur dieses Jahr angemeldet?

Keucher: Aktuell haben sich knapp 200 Aussteller aus elf Ländern angemeldet. Wir begrüßen dieses Jahr unter anderem Unternehmen aus Italien, Spanien, Finnland und den USA. Unsere Aussteller bilden die gesamte Prozesskette der additiven Fertigung ab – also von Forschung & Entwicklung, über Datenvor- und Aufbereitung sowie Material & Maschinen bis hin zur Nachbearbeitung. Wir erwarten an den drei Veranstaltungstagen vom 25. – 27. Juni 2019 rund 5000 internationale Fachbesucher und Kongressteilnehmer in Erfurt.

Was sind die Highlights der Rapid.Tech + FabCon 3.D 2019?

Keucher: Ein Highlight ist ganz sicher der anwenderorientierte Fachkongress, der die perfekte Ergänzung zu unserer Messe bietet. Insgesamt werden in mehr als 100 Vorträgen an den drei Kongresstagen die neuesten Entwicklungen, Trends und Ergebnisse zu additiven Technologien und Anwendungen aus Theorie und Praxis vorgestellt. Unsere neu im Fachkongress aufgenommenen Themen Kunststoff, Software & Prozesse sowie Normung & Arbeitsschutz spiegeln sich auch in der Ausstellerstruktur wieder. Zum optimalen Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie zur Kontaktanbahnung bzw. -pflege tragen ebenso die neu strukturierten Präsentationsflächen und Netzwerkangebote in der Ausstellung bei.

Was ist das Besondere am Standort Erfurt?

Keucher: Bei uns trifft sich nunmehr zum 16. Mal die „3D-Druck-Familie“ und Erfurt wird für einige Tage zur Hauptstadt des 3D-Drucks. Unsere Besucher, Aussteller und Kongressteilnehmer schätzen es sehr, dass auf der Rapid.Tech + FabCon 3.D individuelles Networking möglich ist. Dazu kommt natürlich auch die gute Verkehrsanbindung aufgrund des ICE-Hubs, sodass Erfurt von allen deutschen Großstädten aus schnell und unkompliziert erreichbar ist.


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Eventtipp: 23. Anwenderforum „Additive Produktionstechnologie“


Beim Anwenderforum am 3. März 2020 erwartet Sie ein spannendes Vortragsprogramm mit Begleitausstellung in den Räumlichkeiten des Fraunhofer IPA. Diskutieren Sie mit Forschern, Experten und Anwendern. Die Teilnahme ist begrenzt. Jetzt hier anmelden!

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