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Sintratec: Drucken, Entpulvern und Aufbereiten in einem System

3D-Druck-Lösung für Rapid Prototyping und Applikationsentwicklung von Sintratec
Drucken, Entpulvern und Aufbereiten

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Die Sintratec S2 besteht aus folgenden Modulen: ganz links die Laser Sintering Station (LSS) und die Material Core Unit (MCU) und als höchstes Modul die Material Handling Station (MHS). Zusätzlich erhältlich sind die Blasting Station, die Polishing Station. Bild: Sintratec
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Sintratec S2, das Kompaktsystem für das selektive Lasersintern (SLS), hat auf der Formnext 2018 seine Premiere gefeiert. Das 3D-Druck-System eignet sich sowohl für den Prototypenbau als auch für die Entwicklung und Optimierung von Applikationen und deren Realisierung in kleineren und mittelgroßen Serien.

Die Systemlösung Sintratec S2 des Schweizers Herstellers von 3D-Druckern, basiert – wie die beiden Vorgängerdrucker Kit und S1 – auf der Technologie des selektiven Lasersinterns (SLS). Neu ist das die Prozesse des Lasersinterns, des Entpulverns, der Materialaufbereitung und der Oberflächenbehandlung in einem geschlossenen und halbautomatischen System integriert wurden. Dank dieser End-to-End-Lösung profitieren die Anwender nicht nur von präzisen Druckobjekten, sondern auch von einem wirtschaftlichen Betrieb mit erheblich reduzierten Stillstandzeiten. Ein weiterer Vorteil: Mühsame Reinigungsprozesse entfallen.

Druckschichten in Echtzeit auswerten

Für gleichmäßige und homogene Druckergebnisse sorgt die Laser Sintering Station, die über einen zylinderförmigen Druckraum mit neuem Heiz- und Belüftungskonzept verfügt. Mit der integrierten 4K-Kamera können Druckaufträge jederzeit live verfolgt und die Oberfläche der einzelnen Druckschichten in Echtzeit ausgewertet werden. Das präzise Laserscanning-System ermöglicht eine verbesserte Wiederholgenauigkeit und einen schnellen Druckprozess. Die Bedienung des 3D-Druck-Systems erfolgt intuitiv über einen Touchscreen.

Modular aufgebaut

Die komplette Baukammer befindet sich in der Material Core Unit, die sich von der Laser Sintering Station bequem herausfahren lässt. Die Material Core Unit verfügt zudem über eine integrierte Pulvermischfunktion und gewährleistet ein schnelles Pulver-Handling. Möchte der Anwender mehrere Materialien verarbeiten, erweitert er das System ganz einfach mit einer zusätzlichen Material Core Unit. In der Material Handling Station wird sowohl gebrauchtes als auch überschüssiges Druckmaterial sauber für die Wiederaufbereitung gesammelt und gesiebt. Zu visuell ansprechenden Werkstücken mit verbesserter Oberflächengüte verhilft die Strahlkabine Sintratec Blasting Station. Die Sintratec Polishing Sation schließlich, ein Magnet-Tumbler, versiegelt Oberflächenunreinheiten und gibt den gedruckten Komponenten ein glattes Finish.

Applikationen von morgen im Visier

Mit der Sintratec S2 sind Anwender nun in der Lage, bislang ungeahntes Potenzial im professionellen Prototyping zu nutzen. Zudem eignet sich das intelligente System ideal für die Entwicklung moderner Applikationen und deren Realisation in kleineren und mittelgroßen Serien. Aufgrund der Sintratec-Erfahrungswerte lässt sich zum Beispiel die Entwicklung von komplexen Komponenten durch die Optimierung auf 3D-Druck-gerechte Designs erheblich verbessern, sowohl in kreativer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht.

Mit dem System ermöglicht der Schweizer Hersteller hochwertige SLS-Druckresultate zu einem erschwinglichen Preis. Dank dem modularen Aufbau der Sintratec S2 können Anwender ihre Produktionskapazitäten nach Bedarf ausbauen, indem sie die Lösung mit spezifischen S2-Module erweitern.