Studie beleuchtet 3D-Druck von Autoteilen – additive

Additive Fertigung verkürzt Lead time bei Sportwagenkomponente

Studie beleuchtet 3D-Druck von Autoteilen

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Einblicke in die additive Fertigung im Automobilbau gibt die aktuelle Technologiestudie von Ampower. Bild: Ampower
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Einen tiefen Einblick in die Herstellung von Metallbauteilen mittels additiver Fertigung für Sportwagen gibt eine Technologiestudie von Ampower. Sie zeigt: Für Teile, die hohen mechanischen und optischen Anforderungen genügen müssen, bietet der 3D-Druck das Potenzial, die Zeit vom digitalen Datensatz bis zum fertigen Bauteil erheblich zu verkürzen, sowie ganz neue Designs zu ermöglichen.

Das Beratungsunternehmen Ampower hat eine Technologiestudie zur Additiven Fertigung von Hochleistungsbauteilen im Automobilbau veröffentlicht. In der Analyse wird die Fertigung von Abgasendrohrblenden eines Supersportwagens betrachtet. Neben der Designoptimierung werden alle notwendigen Produktionsschritte bis zum einbaufertigen Bauteil beschrieben. Zwischen den einzelnen Fertigungsschritten wird das Bauteil auf unterschiedliche Qualitätskriterien hin untersucht. So wird über eine CT-Analyse neben dem Restpulver auch die Maßhaltigkeit bestimmt. Neben dem verbreiteten Verfahren des Laserstrahlschmelzens wird auch das Elektronenstrahlschmelzen betrachtet.

Die Studie zeigt, dass das Laserstrahlschmelzen für die untersuchte Anwendung deutliche Vorteile gegenüber dem Elektronenstrahlschmelzen hat. Das liegt insbesondere an den Anforderungen hinsichtlich der Oberflächengüte. Durch Gleitschleifen und Polieren wird bei dem Laserstrahl-Bauteil eine Oberflächenrauheit Ra von unter 0,1 µm erreicht. Gleichzeitig ist das Verfahren bei diesem Bauteil durch die Verwendung von Multilaser Maschinen günstiger als das Elektronenstrahlschmelzen.

Der Sportwagenhersteller erhofft sich durch die Additive Fertigung Vorteile bei der „Lead time“, das heißt der Zeit vom digitalen Datensatz bis zum fertigen Bauteil. Konventionelle Endrohrblenden werden mittels Tiefziehwerkzeugen hergestellt, was zu einer Lead time von mehreren Monaten bis zu einem Jahr führen kann. Die Additive Fertigung hingegen ermöglicht die Herstellung binnen weniger Wochen bis zum einbaufertigen Bauteil. Im Zuge immer kürzerer Entwicklungszyklen kann so wertvolle Zeit eingespart werden. Durch die geringe Stückzahl der Sportwagen ist das Verfahren zudem noch günstiger.

Die 30 seitige Studie ist als Download unter www.am-power.de/insights verfügbar oder kann als gedruckte Version angefordert werden. Es ist die zweite Studie der Ampower Insights Reihe. In der ersten Veröffentlichung hatte das Beratungsunternehmen einen detaillierten Einblick in die Kostenstruktur der Additiven Fertigung von Metallbauteilen gegeben.

Ampower GmbH & Co. KG
https://am-power.de

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