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Industrielle Massenproduktion von 3D-Druckteilen

Oechsler, HP und BASF formen Allianz
Industrielle Massenproduktion von 3D-Druckteilen

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Der Oechsler-Konzern ist seit 2017 im Bereich 3D-Druck für namhafte Kunden, darunter Adidas und Porsche, engagiert: Mit der Konzeptstudie „3D-Druck Bodyform Vollschalensitz“ hat zum Beispiel Porsche eine innovative Alternative zur konventionellen Polsterung von Schalensitzen präsentiert. Bild: Porsche
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Der Oechsler-Konzern, eine Unternehmensgruppe aus der Kunststofftechnik, schmiedet zusammen mit HP, dem Anbieter von industriellen Multi Jet Fusion-3D-Drucklösungen, und dem Chemieunternehmen BASF eine Industrieallianz zur Beschleunigung der industriellen Massenproduktion von 3D-Druckteilen im Kunststoffbereich.

Im Rahmen der jetzt bekannt gegebenen Kooperation arbeiten die drei Unternehmen von der Neuentwicklung bis hin zur Produktion fertiger Teile über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg zusammen. Im Fokus steht dabei die gemeinsame Entwicklung innovativer Anwendungen mit marktführenden Kunden aus den Bereichen Automobil, Haushalts- und Medizingeräte sowie anderen Industrien, um mit neuartigen Produktdesigns das volle Potenzial der additiven Fertigung zu realisieren.

Hierzu hat Oechsler in seinem Werk in Ansbach eine Flotte industrieller 3D-Drucker vom Typ HP Jet Fusion 5200 installiert. Kunden aller Branchen erhalten so Zugriff auf 3D-Druckteile, die schneller designt, kostengünstiger und nachhaltiger als je zuvor sowie in höheren Stückzahlen produziert werden können. Die Partner bringen ihr jeweils spezifisches Knowhow ein: HP stellt die 3D-Drucker und BASF liefert neuartige und für additive Produktionsverfahren optimierte Kunststoffe wie das erste nachhaltige Polypropylen HP 3D High Reusability Polypropylen (PP) und das thermoplastische Polyurethan (TPU) Ultrasint. Oechsler gewährleistet mit seiner Kompetenz im Additive Manufacturing die Produktion auf seinen HP Jet Fusion 5200 3D-Druckern.

„Unsere in den vergangenen Jahren aufgebaute Kompetenz im Additive Manufacturing erlangt durch den Schulterschluss mit dem unangefochtenen Technologieführer HP und unserem langjährigen Materialpartner BASF eine neue Qualität“, erklärte Dr. Claudius M. Kozlik, Vorstandsvorsitzender (CEO) der Oechsler AG. „Mit dieser Partnerschaft kommen wir einem entscheidenden strategischen Ziel der Oechsler Gruppe einen großen Schritt näher: unsere herstellerunabhängige Produktionsstrategie und die Serienproduktion von 3D-Druckteilen auszubauen und so unseren Führungsanspruch im Additive Manufacturing zu untermauern. Die Partnerschaft gewährleistet höchste Produktqualität bei optimaler Wirtschaftlichkeit. Sie wird es unseren Kunden ermöglichen, die Vorteile der additiven Serienfertigung – Flexibilität, Geschwindigkeit, Individualität und Qualität – voll auszuschöpfen. Gleichzeitig markiert sie den Einstieg in eine nachhaltige Kunststoff-Fertigung und unterstützt die Entwicklung hin zu einer kohlenstoffarmen Kreislaufwirtschaft, die in Europa gefordert und angestrebt wird.“

Der Oechsler-Konzern ist seit 2017 im Bereich 3D-Druck für namhafte Kunden, darunter Adidas und Porsche, engagiert, der dem Geschäftsfeld Innovative Solutions zugeordnet ist und mit weltweit drei Produktionsstätten in Ansbach, Acworth (USA) und Taicang (China) inzwischen rund 10 Prozent des Konzernumsatzes erwirtschaftet. Zum Einsatz kommen solche von Oechsler in additiven Produktionsverfahren auf Maschinen des kalifornischen 3D-Druck-Pioniers Carbon gefertigte Komponenten zum Beispiel als Sportschuhsohlen und in Form kompressiver Gitterstrukturen, sogenannter „Lattice Structures“, in Schutzausrüstung für den Sportbereich. Darüber hinaus hat in diesem Jahr die Serienfertigung von straßenzugelassenen „3D-Druck Bodyform Vollschalensitzen“ in drei unterschiedlichen Stauchhärten und Farben begonnen, die ab Werk über die Porsche Exclusive Manufaktur erhältlich sind.

Oechsler AG
www.oechsler.com


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