Vom Design bis zur Produktion

Entwicklungen des 3D-Drucks in der Automobilbranche

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Automobilhersteller müssen sich auf gravierende Änderungen einstellen. Gleichzeitig stehen sie, wie seit jeher, vor der Herausforderung, die Herstellungskosten zu senken. Scott Sevcik, VP Manufacturing Solutions bei Stratasys, betrachtet den 3D-Druck – eine typische revolutionäre Technologie – und seine Rolle als Unterstützung der Automobilindustrie bei der Anpassung an neue Gegebenheiten.

Die Automobilbranche befindet sich im Wandel. Deutliche Schwankungen der Gaspreise, sowie Umweltbelastungen und politischer Druck, fordern die Industrie heraus, ein Gleichgewicht zwischen der Wirtschaftlichkeit von verbrauchsintensiven SUVs und kleinen Elektrofahrzeugen herzustellen. Fahrgemeinschaften und gemeinschaftliche Geschäftsmodelle gewinnen an Dynamik, Technologiesprünge haben autonome Fahrzeuge auf den Markt gebracht. Dies hat unsere Sichtweise auf die Nutzung von Autos verändert. Automobilhersteller müssen sich auf diese Änderungen einstellen.

„Geheimwaffe“ 3D-Drucker

Die Automobilindustrie war eine der ersten Branchen, die die Vorteile des 3D-Drucks wirklich erkannt hat. 3D-Druck wurde lange Zeit als Werkzeug für Rapid Prototyping verwendet. In den letzten Jahren war es diese Branche, die den Verkauf von High-End-3D-Druckern und -Materialien vorantrieb. Dies wurde jedoch oft unter Verschluss gehalten, da die Designstudios ihre „Geheimwaffe“ verheimlichen wollten.

Der 3D-Druck reduzierte die Entwicklungskosten und zeitlichen Vorgaben und verbesserte das Design, da Anpassungen im laufenden Betrieb mit mehreren Iterationen innerhalb weniger Stunden möglich waren. Dies leistete einen bedeutenden Beitrag zum Design-Prozess der Automobilentwicklung. Da die Technologie und die Materialien immer weiterentwickelt werden, wird dieser Trend auf lange Sicht bestehen bleiben.