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3D Systems und Fleet Space Technologies drucken Satellitenantennen

Patchantennen für Satelliten aus dem 3D-Drucker
Partnerschaft zwischen 3D Systems und Fleet Space Technologies

3D Systems hat eine neue Zusammenarbeit mit Fleet Space Technologies bekanntgegeben, in deren Rahmen Hochfrequenz-Patchantennen für eine Alpha-Satellitenkonstellation gefertigt wurden.

Fleet Space Technologies hat im Rahmen der Partnerschaft mit 3D Systems an seinem Hauptsitz in Beverley (Australien) einen DMP Flex 350-Drucker in Betrieb genommen. Mit dem 3D-Drucker werden die HF-Patchantennen für die Alpha-Satelliten gefertigt. Die Satelliten sollen später in einer niedrigen Erdumlaufbahn im Rahmen der ExoSphere-Initiative von Fleet Space Technologies betrieben werden. Die Initiative hat zum Ziel eine umweltschonende Bergbauerkundung für kritische Erze zu ermöglichen. 

 Die Ingenieure von Fleet Space Technologies haben die Antenne gemäß den vorgegebenen Größen-, Gewichts- und Leistungsanforderungen optimiert. Gleichzeitig sollte der Nachbearbeitungsbedarf möglichst gering gehalten werden. Dabei wusste das Team, dass die Geometrie dieses Patchantennen-Designs nur mit additiver Fertigung realisiert werden kann. Die Application Innovation Group (AIG) von 3D Systems entwickelte daraufhin das Druckverfahren, um die Antenne auf dem DMP Flex 350-Drucker aus zwei verschiedenen Werkstoffen zu fertigen – LaserForm AlSi10mg und AL6061-RAM2.

Von entscheidender Bedeutung war dabei die Vakuumkammerarchitektur des DMP Flex 350. Sie sorgt für eine sauerstoffarme Umgebung (25 ppm). Dadurch reduziert sich nicht nur der Argongasverbrauch deutlich, sondern die Vakuumkammerarchitektur erzeugt auch eine gute Oberflächengüte mit feinen Details, wodurch Signalverluste minimiert werden.

Die Software 3DXpert unterstützt zusätzlich jeden Schritt des additiven Fertigungs-Workflows vom Design über die Nachbearbeitung bis hin zum erfolgreichen 3D-Druck. Pro Druckauftrag kann das Team von Fleet Space Technologies mit dem 3D-Drucker 55 HF-Patchantennen produzieren. Die interne DMP Flex 350-Lösung bietet Fleet Space Technologies auch die Möglichkeit, Strukturkomponenten additiv herzustellen, die zuvor nicht verfügbar waren. 

 3D-Druck für die Luft- und Raumfahrt

„Unsere Zusammenarbeit mit Fleet Space Technologies ist ein weiteres Beispiel dafür, wie 3D Systems seinen Luft- und Raumfahrtkunden hilft, Innovationen schneller auf den Weg zu bringen und die Risiken bei der Entwicklung von Anwendungen für die additive Fertigung zu verringern“, so Dr. Michael Shepard, Vice President Aerospace & Defense bei 3D Systems. „Möglich macht das die enge Zusammenarbeit mit den Kunden, dank derer wir die Anwendungslösungen auf die Bedürfnisse der Kunden zuschneiden und für die richtige Hardware, die richtigen Materialien, die richtige Software und die benötigten Services sorgen können. Im vorliegenden Fall konnten wir Fleet Space Technologies dabei helfen, in kürzester Zeit intern einen qualifizierten Produktionsprozess für die Satelliten-Hardware des Unternehmens bereitzustellen.“ 

 „Die Alpha-Konstellation der Flotte stellt einen bedeutenden Fortschritt in unserer Mission dar. Wir haben uns das Ziel gesetzt, das Potenzial einer wirklich globalen Konnektivität auszuschöpfen und dadurch globale Vorteile für Anwendungen wie die nachhaltigere und rentablere Suche nach kritischen Erzen zu schaffen“, erklär Flavia Tata Nardini, Gründerin und CEO von Fleet Space Technologies. „Um das zu erreichen, sind wir ständig bestrebt, neue Möglichkeiten zur Herstellung unserer Technologie zu finden, um außergewöhnliche Qualität im großen Stil und wirtschaftlich rentabel zu liefern. Gemeinsam mit der AIG von 3D Systems erschließen wir das Potenzial der additiven Fertigung in unserem Werk in Adelaide, Südaustralien. Mit der Technologie können unsere Mitarbeiter die Produktionsprozesse entwickeln, die es Fleet ermöglichen, mehr als 140 Satelliten in der Alpha-Konstellation in eine niedrige Erdumlaufbahn zu bringen.“ 

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