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Spyros Panopoulos Automotive druckt Kolben aus Keramik

Spyros Panopoulos Automotive setzt auf XJet-Technologie
3D-Druck: Kolben aus Keramik

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XJet hat einen vollständig keramischen Kolben für das Chaos Ultracar 3D-gedruckt. Bild: XJet
Spyros Panopoulos Automotive (SPA) hat mit Hilfe der XJet-Technologie einen additiv gefertigten Kolben aus Keramik für einen Automotor 3D-gedruckt, eingesetzt werden soll der Kolben im Hypercar Chaos.

Der SPA-Gründer Spyros Panopoulos, strebt für den noch in der Entwicklung befindlichen Supersportwagen Chaos Geschwindigkeiten von über 500 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 1,55 Sekunden an. Angetrieben werden soll de Chaos von eine Motor der bis zu 12.200 U/min und erstaunliche 3.065 PS erreicht.

Um den Motor zu verwirklichen und die geforderten extremen Leistungswerte zu erreichen, wurde der einzigartige „Anadiaplasi“-Kolben entwickelt. Anadiaplasi“ ist die von Spyros Panopoulos entwickelte Designmethode für AM, bei der ein Bauteil seine Form auf der Grundlage der einwirkenden Kräfte annimmt. Material wird dort reduziert, wo es die Leistung nicht unterstützt, und dort hinzugefügt, wo eine Verstärkung erforderlich ist. So wird das Gewicht optimiert, während die Festigkeit und Temperaturbeständigkeit des Teils erhalten bleibt. Das Ergebnis ist eine organische, komplexe Form, die leicht und dennoch stabil ist. Diese Technik wird im gesamten Chaos Ultracar eingesetzt.

Keramik-3D-Druck hat überzeugt

Nach Abschluss des Entwurfs erkannte Panopolous, dass für die Herstellung einer derart komplexen Geometrie – zusammen mit der erforderlichen hohen Genauigkeit und sehr guten Oberflächengüte – die optimale Fertigungstechnologie das XJet-Nanopartikel-Jetting war. In Zusammenarbeit mit Lino 3D, dem Geschäftspartner von XJet in Griechenland, wählte SPA das Material XJet Alumina für den Chaos-Kolben aufgrund seiner sehr hohen Festigkeit und Härte, seines geringen Gewichts und seiner hohen Beständigkeit gegen thermische Ausdehnung.

„Keramik bietet viele Vorteile im Vergleich zu anderen Materialien“, so Panopolous, „es ist härter und steifer als Stahl, hitze- und korrosionsbeständiger als Metalle oder Polymere und wiegt deutlich weniger als die meisten Metalle und Legierungen. Die Aluminiumoxidteile von XJet halten den hohen Temperaturen stand, die in der Brennkammer und an den sich schnell bewegenden Teilen entstehen. Die XJet-Systeme sind in einzigartiger Weise in der Lage, dieses Teil aus Keramik herzustellen, und bei diesem Projekt gibt es absolut keinen Spielraum für Fehler.“

3D-Druck wird im gesamten Projekt eingesetzt

Panopolous ist ein Verfechter der additiven Fertigung und setzt diese im gesamten Chaos Ultracar ein, wobei Berichten zufolge 78 Prozent der Karosserie sowie andere wichtige Elemente wie der Motorblock, die Nockenwelle und die Einlassventile im 3D-Druck hergestellt werden.

„Wir sind stolz darauf, eine so fortschrittliche Technologie in unserem Ultracar zu verwenden“, erklärt Panopolous. „Unsere Projekte treiben die Leistung bis zum Äußersten und deshalb sind wir bei den verwendeten Materialien und Technologien äußerst wählerisch. Ich glaube, dies ist das erste Mal, dass Keramik-AM im Motorsport eingesetzt wird, und ich fühle mich privilegiert, diesen bahnbrechenden Schritt zu tun.“

Haim Levi, XJet VP Strategic Marketing, sagt: „SPA bringt die keramische additive Fertigung und das Design für AM – DfAM – mit ihrer Arbeit am Chaos Ultracar an die Grenze und darüber hinaus. “

Xjet
Science Park, 4 Oppenheimer St.
Rehovot 7670104
Israel
Email: info@xjet3d.com
www.xjet3d.com

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