Startseite » 3D-Druck-Anlagen »

Formnext 2021: 3D Systems erweitert additive Produktionsanwendungen

DMP Flex 350 und DMP Factory 350 mit Doppellaser
3D Systems zeigt hochproduktive 3D-Drucktechnologien

3D Systems hat auf der Formnext 2021 hochproduktive 3D-Drucktechnologien, eine neue Partnerschaft für die Nachbearbeitung, eine verbesserte Software für die additive Fertigung und ein neues Photopolymer in Produktionsqualität  vorgestellt.

SLS-Lösung im Industriemaßstab

3D Systems hat nun seinen Workflow für das selektive Lasersintern (SLS) der nächsten Generation vorgestellt. Dieser besteht aus dem neuen 3D-Drucker SLS 380, der Software 3D Sprint, DuraForm-Werkstoffen von 3D Systems sowie der Post-Processing-Lösung PostPro von AMT.

Der 3D-Drucker SLS 380 bietet eine hohe Wiederholbarkeit, einen verbesserten Durchsatz und geringere Betriebskosten für eine effizientere digitale Fertigung. Der SLS-Drucker verwendet einen benutzerdefinierten Algorithmus der zusammen mit einer integrierten hochauflösenden IR-Kamera acht separat kalibrierte Heizelemente steuert. Die Kamera erfasst über 100.000 Temperatur-Daten pro Sekunde, um damit die thermische Gleichmäßigkeit innerhalb der Baukammer sicherzustellen.

Ebenfalls neu ist das Material-Quality-Control-System MQC 600. Das MQC sorgt für ein optimiertes Verhältnis von frischem zu recyceltem Material. Das MQC 600 kann Werkstoff für bis zu vier 3D-Drucker gleichzeitig liefern und soll zudem die Materialverschwendung minimieren und Bedienereingriffe vermeiden.

Um einen vollautomatischen Workflow für die Nachbearbeitung anbieten zu können setzt 3D Systems auf die Produkte von AMT. Das industrielle SLS-Nachbearbeitungssystem PostPro von AMT umfasst eine vollautomatische Entpulverung und Lösungen für die chemische Dampfglättung, die die Teilequalität und die mechanische Leistung optimieren und gleichzeitig die Effizienz verbessern sollen. PostPro ermöglicht die Reinigung und Glättung der Bauteile in Stappeln.

3D-Metalldruck

Mit der Direktmetalldruck-Plattform (DMP) von 3D Systems können stabile Teile mit hoher chemischer Reinheit hergestellt werden. Der Hersteller hat nun die Modelle DMP Flex 350 Dual und DMP Factory 350 Dual vorgestellt. Die beiden 3D-Drucker wurden mit zwei Lasern ausgestattet und sollen so die Bauzeit bei gleichzeitig verringerten Kosten um bis zu 50 Prozent reduzieren. Diese jüngsten Ergänzungen des DMP-Portfolios sollen aber auch weiterhin die gleichen Vorteile wie die Ein-Laser-Modelle bieten, einschließlich flexibler Anwendungsmöglichkeiten und schnell austauschbarer Build-Module (DMP Flex 350 Dual), integriertem Pulverrecycling (DMP Factory 350 Dual) und einem zentralen Server zur Verwaltung von Druckaufträgen, Materialien, Einstellungen und Wartung. Darüber hinaus reduziert die Vakuumkammer den Argon-Gasverbrauch und bietet gleichzeitig eine sehr geringe Sauerstoffkonzentration (30 ppm).

Dentalanwendungen

Der 3D-Drucker DMP Flex 200 wurde für die additive Fertigung hochwertiger, kleiner, komplexer und detailreicher Metallteile entwickelt und eignet sich ideal für zahntechnische Anwendungen wie herausnehmbare Teilprothesen, Kronen, Brücken und Implantatstege. Der DMP Flex 200 verfügt über eine 500-W-Laserquelle und ein Bauvolumen von 140 x 140 x 115 mm mit einem Klemmmechanismus für die Bauplatte.

Softwareplattform

Kunden, die das DMP-Portfolio von 3D Systems in ihre Produktionsverfahren integrieren, können auch von den erweiterten Funktionen von 3DXpert 17 profitieren. Durch die im September bekannt gegebene Übernahme von Oqton stellt 3D Systems nun auch seine gesamte Palette an Softwareplattformen für die additive Fertigung zur Verfügung. 3DXpert ist ein durchgängiges Tool zur schnellen Vorbereitung und Optimierung von Bauteilen. Die Software unterstützt zudem beim Konstruieren für die additive Fertigung (DfAM). Die in der neuen Version verfügbaren Funktionen beschleunigen zudem die Teilekonstruktion (DfAM) für eine höhere Ausbringung und kürzere Druckzeiten.

Werkstoffe

Die Neuheit im Werkstoffportfolio von 3D Systems Figure 4 Rigid 140C Black ermöglicht es den Kunden, eine Vielzahl neuer Produktionsanwendungen zu realisieren. Das Zweikomponenten-Epoxid-Acrylat-Hybridmaterial wurde für die Herstellung von Bauteilen in Produktionsqualität mit langfristiger mechanischer Stabilität in verschiedenen Umgebungen entwickelt. Der bietet eine Zähigkeit, die mit der von spritzgegossenen Polybutylen-Glasfasern (PBT GF) vergleichbar ist.

Figure 4 Rigid 140C Black hat eine Wärmeformbeständigkeitstemperatur von 124 °C bei 1,82 MPa, was den Werkstoff sehr attraktiv für Anwendungen unter der Motorhaube und im Innenraum von Kraftfahrzeugen macht, darunter Clips, Abdeckungen, Steckverbinder, Gehäuse und Verschlüsse, elektrische Verriegelungen und Steckverbinder für Leiterplatten.

Figure 4 Rigid 140C Black wurde auf das Äquivalent von acht Jahren Einsatz in Innenumgebungen und eineinhalb Jahren in Außenumgebungen gemäß ASTM D4329 und ASTM G194 getestet.

3D Systems GmbH
Waldecker Straße 13
64546 Moerfelden-Walldorf
Tel.: +49 610 53248 100
info@3dsystems.com
www.3dsystems.com

Aktuelle Ausgabe
Titelbild additive P3
Ausgabe
P3.2021
LESEN
ARCHIV
ABO
Digitalveranstaltung AM-Tage 2022

Gemeinsam mit dem Fraunhofer IPA veranstaltet die „additive“ am 22. und 23. Februar die jährlichen AM-Tage, die 2021 mehr als 400 Besucher begeisterten – 2022 u.a. mit Keynote-Speakern von Airbus, Röchling und dem Deutschen Luft- und Raumfahrtszentrum .
Jetzt hier kostenfrei anmelden!

Newsletter

Jetzt unseren Newsletter abonnieren

Alle Webinare & Webcasts

Webinare aller unserer Industrieseiten

Alle Whitepaper

Whitepaper aller unserer Industrieseiten

Anzeige

Industrie.de Infoservice
Vielen Dank für Ihre Bestellung!
Sie erhalten in Kürze eine Bestätigung per E-Mail.
Von Ihnen ausgesucht:
Weitere Informationen gewünscht?
Einfach neue Dokumente auswählen
und zuletzt Adresse eingeben.
Wie funktioniert der Industrie.de Infoservice?
Zur Hilfeseite »
Ihre Adresse:














Die Konradin Verlag Robert Kohlhammer GmbH erhebt, verarbeitet und nutzt die Daten, die der Nutzer bei der Registrierung zum Industrie.de Infoservice freiwillig zur Verfügung stellt, zum Zwecke der Erfüllung dieses Nutzungsverhältnisses. Der Nutzer erhält damit Zugang zu den Dokumenten des Industrie.de Infoservice.
AGB
datenschutz-online@konradin.de